Prinz Hannes u.dat Thermschen

Tuesday, August 29, 2006

Hier startete ich mit Prinz Hannes auf der Erbse auf unseren ersten Barocken Kür,ich werd das wohl nie vergessen,obwohl es schon eineige Jahre her ist.Eigentlich waren wir sehr cool,gelassen,obwohl ich am liebsten nach Hause zurückgefahren wäre als ich die anderen Teilnehmer sah.Da waren Friesen,Lusitanos,PRE's,Knappis u.mindestens ein Lippizaner.
Die Kostüme sahen aus als hätten sie hunderte an €uros gekostet,und ich dachte,was hat mich nur geritten uns hier zu nennen.3min.vor meinem Start verging jegliche Gelassenheit,keine Spur mehr von coolnes,mein Herz schlug so laut,ich dachte jeder müsste es hören,und mein Magen rutschte Richtung Kniekehlen,aber nun mußte ich da durch.
Nach den ersten Lektionen veritt ich mich irgendwie und mußte den Rest der Kür freestylen,trotzdem hatte ich nicht das Gefühl,es verhauen zu haben,dachte eher:war doch so schlecht nicht gelaufen.
Als wir zu Plazierung einritten aber folgte,womit ich niemals gerechnet hatte,1.Platz machte eine junge frau auf einem sehr schönem Friesen,dann wurde verlautet 2.Platz Pamela Ritter auf Hannes!?Dachte echt,habe ich mich verhört,träume ich,ich konnte es gar nicht fassen!!!Der Richter(glaube es war Jörg Thurow)gratulierte mir,Hannes bekam seine Schleife,und Jörg sagte noch,"da hast Du aber ein feines Pferd".Ich ritt die Ehrenrunde wie auf Wolken,auch später war es für mich eine schöne Bestätigung,doch nicht auf dem falschen Weg zu sein.
Seit dem haben wir es nicht mehr geschafft unter die 5 ersten zu kommen,und seit einiger zeit starte ich gar nicht mehr auf den barocken Küren,da ich den Eindruck habe,diese werden immer häufiger von Menschen gerichtet,die vieleicht nicht meine Prioritäten beim reiten und Ausbilden teilen,so war ich nicht begeistert das in Bad Segeberg eine S-Dressurreiterin gerichtet hat.Ich fand wohl,daß die Reiter der hohen Klassen der FN,dieses Jahr in Achen die Pferde nicht mehr ganz so arg hinter die Senkrechte ritten,und doch finde ich zwischen FN-Klassisch und Barock-Klassisch liegen zu große Unterschiede,oder meint Ihr das S-Klasse FN Reiter scharf darauf wären von einen Monsieur Karl , Herrn Bent Branderup oder einer Kerstin Diacont gerichtet werden möchten?
Da kann ich dann mein Pferdchen ja auch gleich auf FN-Tunieren vorstellen,wo es aber schon allein aus Gebäudegründen keine Chancen hätte.
Ich hoffe,daß sich das wieder ändern wird,oder ich Barocke Küren von anderen Veranstaltern finde,wo ich mein Pferd wieder einmal vorstellen kann.Denn sehr gern würde ich unsere Arbeit wieder einmal bewerten lassen,denn das kann ja auch sehr hilfreich sein!!!
Soweit voerst mal wieder bis bald Euere P.
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Monday, August 28, 2006

Hier Lena im Rechtsgalopp,der auf Hannes noch schwieriger zu reiten ist.Sehr dynamisch und mit gutem Sitz!
Hier noch ein schönes Foto von Lena im Galopp,und denkt nur nicht,das Pony bietet sich so an.Um den so galoppieren zu können muß man Hannes schon schön an den Hilfen haben!


Sieht aus als legte er sich ein klein wenig auf die Hand,aber die Stirn-Nasen-Linie ist korreckt!
Leider etwas verschwommen,aber welch eine Leistung,das Pony so zu versammeln,ohne daß es zu eng im Hals wird!!!Man darf nicht vergessen,daß Mädchen ist 12Jahre alt.

Lena auf Prinz Hannes beim üben für die "Barocke Kür"leicht in Bad Segeberg!
Dafür daß wir es nur 3mal üben konnten,muß ich schon sagen hat die 12jährige Lena das außerordentlich gut gemeistert.
Hannes ist mit Sicherheit nicht das am einfachsten zu Reitende Pferd und Schleswig-Holsteins schönem Himmel...
Dagegen sind dort relativ namentliche Ausbilder geritten,bei dem einen fragt man sich,was der in einer leichten Kür zu suchen hat,wo ich den schon hohe Schule ohne Sattel u.Zaumzeug reiten sah,sehr schön anzusehen,aber ist es nicht ein wenig unter deren Nivoe sich mit Einsteigern in dieser Prüfung zu messen?
Eine andere Ausbilderin fiel dadurch auf,daß ihr Pferd sehr weit hinter der senkrechten und mit mangelnder Losgelassenheit durch die Prüfung ging,das sah ja furchtbar aus...dann hörte ich daß man so auch noch Plätze belegen kann.
Erataunt hat es mich insofern nicht,da ich gehört hatte,die Richterin sei eine S-Dressurreiterin,nichts gegen die Person(kenn ich auch gar nicht)aber wieso muß eine FN-Sportreiterin denn ausgerechnet die Barocken Küren richten,da stellt sich mir die Frage,ob sie die Unterschiede in den beiden Reitweisen überhaupt berücksichtigt hat.
Einst wechselte ich die Reitweise,aus dem Grund daß wir einige Ponys,welche den Ausbildungsweg der FN-Richtlinien schlecht vertragen zu haben schienen über die klassisch-barocke Reitweise zu rittigen Freizeitpferden umschulten,und dabei wuchs mein Interesse an dieser Art Pferde und Reiter zur Schulen.
Gern würde ich ja auch selbst mein Pferdchen einmal auf einer barocken Kür selbst vorstellen,aber unter solchen Voraussetzungen,fragt man sich,ob das Sinn macht.
Oder ob man es halten soll,wie Herr Bent Branderup so schön sagte.Reiten "pour la pour",die Kunst für die Kunst,für ein harmonischeres miteinander mit dem Pferd,und auch sein anderer Leitsatz kommt mir erneut in den Sinn:"Es ist keine Kunst ein prächtiges Pferd mittelprächtig zu Reiten,die Kunst besteht darin aus dem eigenen geliebten Gaul das beste und schönste herauszustellen!!!"(oder so ähnlich).
Ich hoffe,es wird sich noch vieles in der Reiterei zum besseren verändern!!! Posted by Picasa

Sunday, August 06, 2006

Hier ein neuer Bericht aus der
Mobilen Reitschule von Pamela
Ritter:dies ist Usa,eine Norweger-mix-stute
die ich zur Zeit 2mal wöchentlich
bereite,wir haben schon einige
Stunden hinter uns,wie ich meine
zeigt dieses Foto nun deutlich ihre
Fortschritte!
Usa ist vom Gebäude nicht immer ganz einfach,denn sie hat einen sehr
starken Hals mitbekommen.Sie neigt dazu sich auf die Vorhand und somit auf die Hand zu legen oder sich hinter
den Zügel zu entziehen,zudem fällt sie rechte Hand gern auf die Schulter
und drängt nach innen,während sie linke Hand entweder die Hinterhand reinstellt oder über die äußere
Schulter ausfällt,auch versucht sie
sich häufiger durch hohes Tempo zu entziehen.
Ich habe sie die letzten Wochen nach den Prinzipien aus dem Buch von Monsieur Philippe Karl
"Irrwege der modernen Dressur"umgeschult,und es macht den Eindruck,als würde ihr das gut bekommen.
Um so stolzer bin ich sie hier auch einmal rechte Hand so schön losgelassen an den Hilfen und in relativer Aufrichtung präsentieren zu können
Weitere erfahrungen von der Ausbildung meiner und der mir anvertrauten Pferde demnächst hier Euere PamelaPosted by Picasa